XI R 36/12) hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass es sich unter bestimmten Umständen bei den Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte, die ein Unternehmer mit einem dem Unternehmen zugeordneten Pkw zurücklegt, nicht um Fahrten handelt, deren Zweck außerhalb des Unternehmens liegt. Dann sind die Fahrten zwischen Wohnung und den Tätigkeitsstätten unbeschränkt als … b) Regelmäßige Fahrten eines Betriebsinhabers zu seinem einzigen Auftraggeber Diese Website verwendet Cookies. Bisherige Buchungen für "Verpflegungsmehraufwendungen für Unternehmer" muss ich jetzt korrigieren und stattdessen als "Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte". Darüber hinaus bietet diese Webseite keine Rechtsberatung und auch keine Steuerberatung. Damit bestätigt der Bundesfinanzhof auch die Ansicht der Finanzverwaltung. Ein Unternehmer nutzt seinen privaten Pkw an 215 Tagen auch für Fahrten zum Betrieb. Die erste Betriebsstätte ist hierbei die Tätigkeitsstätte, an der der Unternehmer arbeitstäglich oder je Woche an zwei vollen Arbeitstagen oder mindestens zu einem Drittel seiner regelmäßigen Arbeitszeit tätig wird. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei der Menge an Informationen trotz größter Sorgfalt nicht garantiert werden kann, dass alle Angaben richtig oder aktuell sind. 1a UStG.Ist der Unternehmer neben einer unternehmerischen Entwicklungstätigkeit als Arbeitnehmer in einem unbefristeten … Die Fahrtstrecken sind damit nicht unternehmensfremd und unterfallen folglich nicht der Umsatzsteuer. Werden bei der Ermittlung des Anteils die Fahrten zwischen Betrieb und Wohnung zu privaten oder geschäftlichen Nutzung gezählt? Im Streitjahr 2008 hatte er lediglich einen einzigen Auftraggeber, für den er die Finanzbuchhaltung, die Lohn- und Gehaltsabrechnungen sowie das EDV-System betreute. Muss man in der EÜR die […] Der Bundesfinanzhof betont ausdrücklich, dass dies auch unter dem ab dem 1.1.2014 geltenden neuen Reisekostenrecht gilt. 6 EStG i.V.m. ist als Versicherungsmakler tätig und erledigt in seinem häuslichen Arbeitszimmer die anfallenden Büro- Diese Änderungen hatten erhebliche Aus- Ein GmbH-Geschäftsführer wehrte sich dagegen. Für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb/Büro dürfen Sie nur die Entfernungspauschale von 0,30 € je Entfernungskilometer geltend machen. 5 Satz 1 Nr. pauschale als Betriebsstätte die von der Wohnung getrennte dauerhafte Tätigkeitsstätte des Unternehmers zu verstehen. Nach bisheriger Auffassung der Finanzverwaltung sind die Fahrten des Unternehmers zwischen Wohnung und Betriebsstätte (sowie Familienheimfahrten wegen einer aus betrieblichem Anlass begründeten doppelten Haushaltsführung) der unternehmerischen Nutzung des … Die Fahrten zwischen Wohnung und Be-trieb können in Höhe der Entfernungspauschale als Betriebsausgaben berücksichtigt werden. Lösung Der Unternehmer kann für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb Betriebsausgaben in folgender Höhe ansetzen: 215 Tage × 14 km × 0,30 € 903,00 € Die Berücksichtigung erfolgt als Einlage. Grundsätzlich will ich mit der Erklärung der Begrifflichkeiten feststellen, ob das Thema Fahrten zwischen Wohnung und erste Tätigkeitsstätte oder Fahrten zwischen Wohnung und erste Betriebsstätte eine Relevanz für mich haben könnte, die ich derzeit aus meiner Festlegung nicht sehe. Daran hat sich auch nach der Änderung des Reisekostenrechts zum 1. Für Fahrten zwischen Wohn- bzw. BFH zur PKW-Nutzung durch einen Unternehmer für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte Anmerkung zu: BFH, Urt. Die gesetzlichen Regelungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte stellt Unternehmer und Arbeitnehmer gleich. werden. Der XI. Beispiel 3: Unternehmer können wie Arbeitnehmer - die Aufwendungen für die Wege zwischen Wohnung und erster Betriebstätte nur in Höhe der Entfernungspauschale (0,30 Euro je Entfernungskilometer) als Betriebsausgaben geltend machen. Beispiel 2: Ich habe folgende Fragen: Sind Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte betriebliche oder private Fahrten? Da das Büro in der Firma XY eine Betriebsstätte des A für Zwecke der Reisekostenermittlung darstellt und der Stpfl. Der Unternehmer sei in dieser Sache insbesondere nicht mit Arbeitnehmern zu vergleichen. Bei den Fahrten zwischen A und B handelt es sich um Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte; die Aufwendungen sind in Höhe der Entfernungspauschale als Betriebsausgaben abziehbar. document.getElementById("comment").setAttribute( "id", "aed782e6f11d57c191a3ab0294265d04" );document.getElementById("d525fdd3a3").setAttribute( "id", "comment" ); Rechtlicher Hinweis Es genügt ein kurzer Vermerk, beispielsweise “Wohnung – Arbeitsstätte”.Grundsätzlich ist es auch zulässig dafür Abkürzungen zu verwenden, wie “W – A”. v. 05.06.2014, XI R 36/12; die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte erfolgt nicht für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, und ist mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe … 6 EStG) in Höhe der Entfernungspauschale als Betriebsausgaben abzuziehen (§ 4 Abs. SKR04 » 6689 » Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte und Familienheimfahrten (nicht abziehbarer Anteil) Auf dem Konto "Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte" Unternehmer wird der Aufwand für den nicht abziehbaren Anteil dieser Fahrten erfasst. Beispiel 5: Deshalb erfolgen alle Angaben ohne Gewähr. Der Unternehmer sei in dieser Sache insbesondere nicht mit Arbeitnehmern zu vergleichen. Zunächst ist die Frage zu klären, in welchem Umfang Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Betriebsstätte bei der steuerlichen Gewinnermittlung geltend gemacht werden können. Sie ist mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen. 4 Sätze 2 bis 6 EStG). Jetzt stehe ich da leider etwas auf dem Schlauch, was ich wo buchen muss. Indem Sie die Website und ihre Angebote nutzen und weiter navigieren, akzeptieren Sie diese Cookies. Während sich die Betriebsstätte der Gesellschaft an einem anderen Ort befand, gab es im Keller des Wohnhauses zumindest einen Serverschrank, der zur regelmäßigen betrieblichen Datensicherung genutzt wurde. Die Beratungsleistungen erbringt er regelmäßig beim Kunden. hat keine Betriebsstätte im Sinne BFH, Urteil vom 5.6.2014 – XI R 36/12 . Entfernungspauschale maßgebliche Begriff der Betriebsstätte ist insoweit normspezifisch dahingehend auszulegen, dass der Unternehmer insoweit dem Arbeitnehmer gleichgestellt wird. Hierbei handelt es sich nicht um Reisekosten. Büroräume sind angemietet. 2. Der Stpfl. während der Öffnungszeiten auf, die Filiale in C nur einmal wöchentlich. tatsächlicher Kostenanteil laut Fahrtenbuch. Bis zum 01.08.2014 besteht für die Verbände und Interessenvertretungen Gelegenheit zur Stellungnahme. c) Fahrten zwischen Wohnung und ständig wechselnden Betriebsstätten bei Selbständigen Mit Urteil vom 22.10.2014 - X R 13/13 haben die Richter erkannt, dass es bei den Fahrten vom häuslichen "Büro", das Bestandteil der Privatwohnung ist, zum einzigen Auftraggeber um Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (ab VZ 2014 erste Tätigkeitsstätte) handelt. Der Stpfl. anwalt.de services AG. In solchen Fällen werden die Fahrtkosten im Rahmen der Entfernungspauschale berücksichtigt. Beispiel 2: Der Stpfl. Diese Grundsätze gelten unverändert nach dem ab 2014 geltenden neuen Reisekostenrecht. Die Anwendungsregelungen aufgrund des … Zur privaten Pkw-Nutzung zählen alle Privatfahrten so-wie die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb. Die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte erfolgt nicht für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, und ist … Das Finanzamt erkannte dagegen die Fahrtkosten nur mit 0,30 € pro Entfernungskilometer an. Doch nicht immer ist klar, wo ein Unternehmer seine erste Betriebsstätte hat. In aller Regel sind die tatsächlichen Kosten pro Kilometer höher. SKR04 » 6689 » Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte und Familienheimfahrten (nicht abziehbarer Anteil) Auf dem Konto "Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte" Unternehmer wird der Aufwand für den nicht abziehbaren Anteil dieser Fahrten erfasst. während der Öffnungszeiten aufsucht. Auch in Zeiten von Handy und Internet müssen Unternehmer oft genug persönlich präsent sein. Auch Fahrten zwischen Wohnort und Produktionsstätte sollen demnach der Ausführung von Umsätzen dienen, begründete der BFH sein Urteil. § 9 Abs. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf Mitarbeiter wie Unternehmer, die zwischen Wohnung und Betriebsstätte pendeln. wohnt in A und betreibt ein Einzelunternehmen mit Filialen in B (Entfernung zur Wohnung 15 km) und C (Entfernung zur Wohnung 10 km), die Filiale in B sucht er arbeitstäglich z.B. Werbungskosten bei Arbeitnehmern. B. ein Arbeitszimmer – in seinen privaten Wohnbereich eingebunden sind. Sollte das Finanzamt bei Fahrten eines Freiberuflers von Zuhause zum Kunden von Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte ausgehen, kann es sich lohnen, mit Verweis auf die oben zitierte BFH-Rechtsprechung gegen den Bescheid Einspruch einlegen. 1 Satz 3 Nr. a) Grundsatz: Weitgehende Gleichstellung zwischen Unternehmer und Arbeitnehmer. Bei der Firma XY in B wird ihm ein Büro zur Verfügung gestellt, das er an zwei vollen Tagen wöchentlich nutzt. 1 UStG wird einer sonstigen Leistung gegen Entgelt gleichgestellt "die Verwendung… dort dauerhaft tätig wird, sind die Fahrten dorthin als Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte zu beurteilen und die Aufwendungen nur im Rahmen der Regeln zur Entfernungspauschale abziehbar. Diese Fahrten berücksichtigte er komplett als betriebliche Fahrten und begehrte somit auch den Ansatz der tatsächlichen Kosten. 6 EStG) entsprechend die "erste Betriebsstätte" und damit auch eine Einrichtung eines Kunden, bei der die Tätigkeit dauerhaft ausgeübt wird, maßgebend. Als Unternehmer oder Freiberufler üben Sie Ihre Tätigkeit regelmäßig in Ihrer Betriebsstätte bzw. 4 Sätze 2 bis 6 EStG). : XI R 36/12), Armin Dieter Schmidt Der Bundesfinanzhof bestätigte nun jedoch die Ansicht der Stpfl. Bei den Fahrten zwischen A und B handelt es sich um Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte; die Aufwendungen sind in Höhe der Entfernungspauschale als Betriebsausgaben abziehbar. Er war der Auffassung, dass diese Fahrten einem unternehmerischen Zweck dienten und damit keine unentgeltliche Wertabgabe darstellten. kilometer abgerechnet werden können, und den Fahrten, die nach Reisekostengrundsätzen mit den tatsächlichen Kosten oder pauschal mit 0,30 € je gefahrenem Kilometer geltend gemacht werden können, zu unterscheiden. tätigkeiten. Der Stpfl. Dies gilt auch dann, wenn der Unternehmer in seiner Wohnung einzelne Räume betrieblich nutzt, die jedoch – wie z. Insbesondere ist zwischen den Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte, die nur nach der Entfernungspauschale mit 0,30 € je Entfernungs- Wird der überlassene Firmenwagen für Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb und/oder für Privatfahrten genutzt, liegt darin ein geldwerter Vorteil, der als zusätzlicher Arbeitslohn versteuert werden muss. Fahrten eines Unternehmers zwischen Wohnung und Betrieb des Kunden ... Selbständigen ist aufgrund der Verweisung (§ 4 Abs. wohnt in A und betreibt in B ein Einzelunternehmen, das er arbeitstäglich z.B. Die erteilte als freiberuflich tätige Musiklehrerin in mehreren Schulen und Kindergärten Musikunterricht. Die kürzeste Entfernung zum Betrieb beträgt 14 km. Die Aufwendungen für die Fahrten nach C sind nach Maßgabe der Entfernungspauschale, die Fahrten nach B nach den Reisekostengrundsätzen abziehbar. Betriebsstätte bei Selbstständigen. Der Stpfl. Für diese hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nämlich entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch im Dienstwagen steuerlich grundsätzlich der Privatsphäre und nicht Zwecken des Unternehmens zuzuordnen sind. Die kürzeste Entfernung zum Betrieb beträgt 14 km. 9a Nr. Fahrten zu ständig wechselnden Betriebsstätten sind nicht nur mit der Entfernungspauschale, sondern mit den tatsächlichen Kosten als Betriebsausgaben abziehbar. 5 Satz 1 Nr. Die lohnsteuerlichen Regelungen zu den Reisekosten sind bei der Gewinnermittlung sinngemäß anzuwenden. Die kürzeste Entfernung zum Betrieb beträgt 14 km. Für das Fahrzeug bestand der übliche Anspruch auf Vorsteuerabzug. Sie suchen einen passenden Anwalt für Ihr Unternehmen oder benötigen eine telefonische Rechtsberatung? Der Stpfl. Das FA hingegen unterschied wie folgt: Für die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte berücksichtigte es nur die hälftige Entfernungspauschale (0,15 EUR). Reisekosten sind Fahrtkosten, Mehraufwendungen für Verpflegung, Übernachtungskosten und Reisenebenkosten. des Reisekostenrechts. Die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte erfolgt nicht für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, und ist mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen. Es kann auch keine erste Betriebsstätte geben! Hat ein Arbeitnehmer mehrere Betriebsstätten (Niederlassungen), ist eine erste Betriebsstätte zu bestimmen. Insoweit ist der vorstehend dargestellte Begriff der ersten Betriebsstätte entscheidend. Mit Urteil vom 22.10.2014 - X R 13/13 haben die Richter erkannt, dass es bei den Fahrten vom häuslichen "Büro", das Bestandteil der Privatwohnung ist, zum einzigen Auftraggeber um Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (ab VZ 2014 erste Tätigkeitsstätte) handelt. Die Betriebsstätte in C ist keine erste Betriebsstätte, da sie nicht an zwei vollen Arbeitstagen aufgesucht wird; die Aufwendungen für die Fahrten von der Wohnung zur Betriebsstätte in C sind wie auch die Aufwendungen für die Fahrten zwischen den beiden Betriebsstätten in voller Höhe als Reisekosten abziehbar, so dass insoweit ggf. Der Unternehmer fährt mit seinem Firmenwagen (Bruttolistenpreis 32.000 EUR) arbeitstäglich (an 220 Tagen im Jahr) zu seinem Betriebssitz in Bonn. Deshalb wird hier der abziehbare Anteil der Fahrkosten ermittelt • Für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte sind 0,30 EUR je Entfernungskilometer als Betriebsausgabe abziehbar. Alle seine Aufwendungen sind nach Reisekostengrundsätzen zu behandeln. Nach § 3 Abs. a) Finanzverwaltung zur steuerlichen Berücksichtigung von Fahrtkosten bei Unternehmern. Amtlicher Leitsatz. Fahrten zwischen seiner Wohnung und der davon 10 km entfernten Betriebsstätte, an der er über-wiegend tätig ist. Ein selbstständiger Steuerberater führte ein Fahrtenbuch. Hier handelt es sich nicht um Reisekosten. Dabei ist allerdings nicht auf den allgemeinen Begriff der Betriebsstätte abzustellen, sondern dieser Begriff ist so auszulegen, dass eine Gleichbehandlung mit Arbeitnehmern erfolgt. 1 UStG wird einer sonstigen Leistung gegen Entgelt gleichgestellt "die … Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sind grundsätzlich nur mit der Entfernungspauschale abziehbar. wohnt in A und bereitet in seinem häuslichen Arbeitszimmer seine Dozententätigkeit vor, die er in den Volks- hochschulen in B (Entfernung zur Wohnung 15 km) und C (Entfernung zur Wohnung 10 km) ausübt. Das sollten Unternehmer beachten, Buchhaltung und Jahresabschluss automatisieren – mit diesen Lösungen sind auch Corona-Änderungen kein Problem, Herausforderungen in Krisenzeiten – Nachhaltigkeit zahlt sich aus, Betriebsausgaben und ihre positiven Auswirkungen auf das Unternehmen, Überblick zu Betriebskosten bewahren – Was Sie als selbstständiger Unternehmer wissen müssen, Scheinselbstständigkeit in Pflegeheimen: Honorarpfleger laut BSG-Urteil nicht „selbständig“, Steuerzahler dürfen per Mail Einspruch einlegen. Entsprechend der Regelung, die für Arbeitnehmer gilt, gibt es auch bei Unternehmern nur „eine erste Betriebsstätte“, bei der nur die Entfernungspauschale anzusetzen ist. Beispiel Ein Unternehmer nutzt seinen privaten Pkw an 215 Tagen auch für Fahrten zum Betrieb. Ein häusliches Arbeitszimmer kann mangels Trennung von der Wohnung keine Betriebsstätte in diesem Sinne sein. erzielt als Einzelunternehmer Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Hinweis: Bei Selbstständigen sind die vorgenannten Regelungen bedeutsam. Comment Nur die Fahrten zwischen Wohnung und dieser ersten Tätigkeitsstätte führen dann zum geminderten … A, eine freiberufliche Musiklehrerin, erteilte im Streitjahr 2008 an mehreren Schulen und Kindergärten Musikunterricht. Der Geschäftsführer und Alleingesellschafter hatte den Sitz einer GmbH an der Adresse gemeldet, an der er auch privat mit seiner Lebensgefährtin wohnte. Die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte erfolgt nicht für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, und ist mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen. Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb Die (Hin- und Rück-)Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb gehören zwar zu den betrieblichen Fahrten, dennoch sind pro Entfernungskilometer nur 0,30 EUR als Betriebsausgaben abzugsfähig. Angesichts des klaren Überwiegens der unternehmerischen Verwendung sei es unbeachtlich, dass die Heimfahrten auch privaten Charakter hätten. Die erste Betriebsstätte ist der Mittelpunkt der auf … Dies gilt sowohl für die alte Rechtslage bis 2013 als auch für die neue Rechtslage ab 2014 (Aktenzeichen X R 13/13 ). Um eine Gleichbehandlung mit Arbeitnehmern zu erzielen, kommen auch insoweit die Regelungen zur Entfernungspauschale zur Anwendung. Ob die Fahrten eines Geschäftsmannes oder einer Geschäftsfrau beruflich oder privat veranlasst sind, ist dabei nicht sofort klar, obwohl das erhebliche rechtliche und steuerliche Auswirkungen haben kann. Der Stpfl. § 9 Abs. In diesen Fällen sind grundsätzlich die tatsächlichen Aufwendungen für die Fahrten absetzbar, also im Regelfall pauschal 0,30 € je gefahrenem Kilometer. Bei mehreren Betriebsstätten werden nicht die Fahrten zu jeder Betriebsstätte als Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte behandelt. Dokument Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte - Für Unternehmer ist das Werkstorprinzip nicht maßgeblich Besitzen Sie das Produkt bereits, melden … Senat des BFH hat entschieden, dass die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW durch den Unternehmer für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nicht für Zwecke erfolgt, die außerhalb des Unternehmens liegen, und mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen ist (BFH, Urteil v. 5.6.2014 - XI R 36/12; veröffentlicht am … Folge: Die Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sind nur mit der Pendlerpauschale je Entfernungskilometer abzugsfähig. Treffen diese Kriterien auf mehrere Tätigkeitsstätten zu, ist die der Wohnung näher gelegene Tätigkeitsstätte erste Betriebsstätte. zurück Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte: Pkw-Nutzung durch Unternehmer unterliegt nicht der Umsatzbesteuerung. Amtlicher Leitsatz. Seine Fahrten zwischen Wohnort und Unternehmen (Betrieb) dienten der Ausführung von Umsätzen. Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 10. Für diese hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nämlich entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch im Dienstwagen steuerlich grundsätzlich der Privatsphäre und nicht Zwecken des Unternehmens zuzuordnen sind. in Ihrem Büro aus. Erste Betriebsstätte ist die Filiale in B. Bei den Fahrten zu dieser Filiale handelt es sich um Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte, welche nach den Regeln zur Entfernungspauschale abzugsfähig sind. Der Bundesfinanzhof bestätigte die ständige Rechtsprechung der für Gewinneinkünfte zuständigen Senate, nach welcher als Betriebsstätte bei einem im Wege eines Dienstvertrags tätigen Unternehmer, der nicht über eine eigene Betriebsstätte verfügt, der Ort anzusehen ist, an dem er die geschuldete Leistung zu erbringen hat, in der Regel also der Betrieb des Auftraggebers. Nach Recherchen bei Google stehen da scheinbar die Konten 1880, 4678, 4679 und 4680 im Raum. Der BFH hat nun mit Urteil vom 05.06.2014 (XI R 36/12) entschieden, dass bei einem Unternehmer die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nicht für Zwecke erfolgt, die außerhalb des Unternehmens liegen, und mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der … Fragen – Fahrten zwischen Betrieb und Betrieb, aber… 22.09.2006 um 11:35 Uhr Von: Liedert 4 Antworten Fahrten von Unternehmern zwischen Betriebsstätte und Betriebsstätte sind ja voll abzugsfähig. Die entsprechenden Wegstrecken zur eigentlichen Betriebsstätte wären keine Dienstreisen, sondern unternehmensfremde . Für diese hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) nämlich entschieden, dass Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte auch im Dienstwagen steuerlich grundsätzlich der Privatsphäre und nicht Zwecken des Unternehmens zuzuordnen sind. Die Betriebsstätte in C ist keine erste Betriebsstätte; die Aufwendungen für die Fahrten von der Wohnung zur Betriebsstätte in C sind wie auch die Aufwendungen für die Fahrten zwischen den Betriebsstätten in voller Höhe als Reisekosten abziehbar. Lösung Der Unternehmer kann für die Fahrten zwischen Wohnung und Betrieb Betriebsausgaben in folgender Höhe ansetzen: 215 Tage × 14 km × 0,30 € 903,00 € Die Berücksichtigung erfolgt als Einlage. Der BFH hat nun mit Urteil vom 05.06.2014 (XI R 36/12) entschieden, dass bei einem Unternehmer die Verwendung eines dem Unternehmen zugeordneten PKW für Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte nicht für Zwecke erfolgt, die außerhalb des Unternehmens liegen, und mithin nicht als unentgeltliche Wertabgabe der Umsatzbesteuerung zu unterwerfen ist. Bisher mussten Unternehmer bei Fahrten zwischen Wohnung und Betriebsstätte die Privatnutzung des Dienstwagens als unentgeltliche Wertabgabe versteuern.